Fünf mögliche Rollenbilder von zukünftigen Designer:innen

Es ist Anfang April 2024 und seit dem Kolloquium ist einige Zeit vergangen. Wir haben uns mit Prof. Mareike Gast getroffen, um über ihre fünf Rollenbilder: Critical Maker, Life Cycler, Creative Catalyst, Material Explorer und Storyteller zu sprechen, die sie in ihrem Vortrag beim Kolloquium im Januar 2024 vorgestellt hat. Diese Rollenbilder beschreiben Wirkweisen und Fähigkeiten von Designer:innen in Bezug auf die zunehmend komplexer werdenden Kontexte, in denen diese heute und zukünftig agieren können. Damit beschreibt Gast nicht nur eine Absicht für die Kompetenzbildung ihrer Lehre, sondern leistet auch einen Vorschlag für eine bessere (Selbst-)Darstellung von Designer:innen, indem sie verdeutlicht, wie diese eigentlich arbeiten, welche Fähigkeiten und Kompetenzen sie haben und nutzen können, um auch in interdisziplinären Forschungs- und Entwicklungskontexten mitzuwirken.

Gast bezieht sich dabei auf ihre eigene Designpraxis und ihre langjährigen Erfahrungen im Rahmen ihrer Lehrtätigkeit als Professorin für Industriedesign an der Burg. Sie unterscheidet nicht ausdrücklich zwischen Forschungs- und Produktentwicklungsprojekten, was die gestalterische Forschungskompetenz von Designer:innen betrifft. Designer:innen agieren laut Gast in Gestaltungsprozessen auf bestimmte Weisen immer forschend, da sie ergebnisoffen vorgehen, Möglichkeitsräume aufzeigen und erweitern können. So skizziert sie beispielhaft Gestaltungsprozesse, die nicht als bloßes Methodenset oder gar als Blaupause für andere Projekte zu verstehen sind. Auf die Frage Wie wird eigentlich gestalterisch geforscht? skizziert Gast mehrere Variationsmöglichkeiten, wie eine Gestalter:innenpersönlichkeit mit all ihren Erfahrungen, Haltungen und Kompetenzen in der Herangehensweise an Projekte etwas einbringen und bewegen kann. Nichts liegt ihr ferner als festschreiben zu wollen, was gestalterische Forschung zu sein hat. Und doch ist Gast der Meinung, dass es einer Orientierungshilfe bedarf, zu welchen Leistungen Designer:innen fähig sein können – vor allem für die Entwicklungs- und Forschungskontexte, in denen sie agieren können. So sagt Gast:

„Wir brauchen einen großen Shift im Selbstverständnis und in der Außendarstellung von Designer:innen.“

Designer:innen befinden sich im Kontext interdisziplinärer Teams unter anderem in einer vorschlagenden Position. Indem sie gestalten, beschreiben Designer:innen direkt oder indirekt Möglichkeiten wünschenswerter Zukünfte. Dazu entwerfen sie Angebote und Vorschläge, wie etwas realisiert werden könnte. Mareike Gast bezieht sich dabei auf das Double-Diamond-Modell des British Design Council. Variantenbildung und Synthese wechseln sich hier in einem iterativen Prozess ab. Der Zeitpunkt, an dem Designer:innen zu einem Projekt hinzustoßen, ist in derzeitigen Entwicklungszusammenhängen meist zu spät, sodass der Gestaltungs- und Wirkungsbereich von Designer:innen bereits eingeschränkt ist. Gast verweist daher auf einen Designprozess, der den Anwendungskontext nicht nur berücksichtigt, sondern aktiv gestaltet. Dieses Designverständnis liegt allen fünf von Prof. Mareike Gast entwickelten Rollenbildern zugrunde. Dabei ist die Einteilung in fünf Rollenbilder eine künstliche Einteilung. So fügt Mareike Gast hinzu:

„Ich arbeite nicht entweder als Life Cycler:in, als Creative Catalyst:in oder als Storyteller:in. Letztendlich handelt es sich bei diesen Rollenbildern um Kompetenzprofile. Sie tragen dazu bei, Design so zu verstehen und zu verorten, dass es sein Wirkpotenzial besser entfalten kann. Das war mein Ziel mit diesen fünf Rollenbildern.“

Critical Maker

„Designer:innen entwerfen im Anwendungskontext und werden konkret. Sie überführen abstrakte Bedingungen, Wünsche und Potenziale in eine Vielzahl konkreter und ebenso kritischer Vorschläge, die nicht nur intellektuell nachvollziehbar, sondern anhand von Zeichnung, Modellen, Visualisierung etc. auch multisensuell erfahrbar sind und erprobt werden können.“

Dieses Kompetenzprofil beschreibt die Fähigkeit von Designer:innen, abstrakt formulierte Bedürfnisse verschiedener Agierender sowie spezifische Forschungsergebnisse in Bezug auf beispielsweise Materialeigenschaften oder soziale Praktiken in greifbare, zum Beispiel produkthafte, Vorschläge zu überführen, also konkret werden zu lassen. Potenziale und Anforderungen erhalten damit eine Form – eine physische Antwort, die durch Modelle und Visualisierungen (multisensuell) erfahrbar ist und somit auch außerhalb des Entwicklungsteams und der Fachcommunity diskutierbar ist. Gleichzeitig stellen die Konzepte nicht eine bloße Synthese der Anforderungen des Lastenhefts dar, sie sind nicht bloß der kleinste gemeinsame Nenner, sondern gehen mit ebendiesen Potenzialen und Anforderungen konstruktiv kritisch um. Es entstehen eine Vielzahl auch ungewohnter Antworten. 

Mareike Gast verweist in diesem Zusammenhang auf die Masterarbeit Compo Dry von Eric Geißler. Dieser beschäftigte sich mit abfallwirtschaftlichen Verwertungs- und Entsorgungsprozessen von Elektrokleingeräten, die im derzeitigen Prozess geschreddert und kaum oder gar nicht, recycelt werden. Diese Feststellung war ein Ausgangspunkt für sein Projekt.

Um nicht bei einer abstrakten Diskussion zu bleiben, entschied Geißler, anhand des konkreten Beispiels eines Haartrockners, sich mit alternativen Recyclingprozessen auseinanderzusetzen. Zunächst nahm Geißler einfach an, dass Haartrockner in Form eines Föhns auch in Zukunft verwendet werden. Während der explorativen und praktischen Recherche der abfallwirtschaftlichen Prozesse stellte Geißler unter anderem fest, dass bereits die Veränderung der Größe des Haartrockners beeinflussen könnte, ob er als Elektrokleingerät behandelt und somit geschreddert werden würde oder als Elektrogroßgerät, wie zum Beispiel ein Kühlschrank, in seine Einzelteile zerlegt werden müsste. Mit diesem Bewusstsein für systemische Zusammenhänge und Konsequenzen entwickelte Geißler konkrete Handlungsmöglichkeiten. Entscheidend für ein sinnvolles und erfolgreiches Recycling ist vor allem die einfache und dennoch sortenreine Trennung der verschiedenen Materialien. Da das Zerlegen des Föhns mit hohem manuellem oder technischem Aufwand verbunden ist, kombinierte Geißler zwei völlig unterschiedliche Verwertungsmethoden: Statt der oft geklebten Kunststoffteile konzipierte er ein Gehäuse aus nachwachsendem und kompostierbarem Pilzmyzel. In spezialisierten Kompostierungsanlagen übernehmen mikrobielle Zersetzungsprozesse das Zerlegen der Materialien: Das Gehäuse und alle Verbindungselemente werden biologisch abgebaut und die voneinander gelösten metallischen und keramischen Komponenten sortiert und recycelt. Nicht nur die ganz neue Anmutung des Föhns, auch die ungewohnte Herstellung und Entsorgung bedürfen der Auseinandersetzung und schlussendlich des Umdenkens aller Beteiligten entlang des Lebensweges. Anhand des konkreten Entwurfs können Alternativen erschlossen und dieses Umdenken angestoßen werden.

„Der Föhn ermöglicht es Eric Geißler, sich konkrete Fragen zu stellen und konkrete Antworten zu geben. Was bedeutet es, wenn ich alle verbindenden Bestandteile des Föhns aus kompostierbaren Materialien gestalte? Was wäre, wenn man einen Föhn auf den Kompost werfen würde? Das klingt vermutlich erstmal verrückt. Aber wenn dieser Föhn aus Myzel zu seinem Lebensende einfach in seine kompletten Einzelteile zerfällt, sodass nur noch seine keramischen als auch metallischen Bestandteilen übrigbleiben und diese Materialien durch gängige Technologien wie Magnetabscheider etc. separiert werden können, dann ist plötzlich das, was vorher unvorstellbar war, auf einmal vorstellbar, diskutierbar und auch auf andere Konzepte übertragbar.“

Life Cycler

„Design hat eine Schlüsselkompetenz als Vermittlungsdisziplin, die in offenen, lösungsorientierten Kreativitätsprozessen über Lebenszyklusphasen hinweg agiert. In einer komplexen Produkt- und Serviceentwicklung muss ein den Lebenszyklus übergreifender Blick gewahrt werden – wer macht das, wenn nicht die Designer:innen?“

Der Lebenszyklus eines Produktes reicht von der Rohstoffgewinnung, Herstellung, dem Vertrieb, dem Gebrauch bis zur Entsorgung. Bisher endet die Verantwortung der Produzierenden oft beim Verkauf. Das Recycling, die Reparatur und die technische Verwertung werden selten über die gesetzlichen Anforderungen hinaus verantwortungsvoll mitgedacht. Aber genau diese lebenszyklusübergreifende Entwicklung ist eigentlich notwendig, damit Produkte nachhaltiger werden – unter anderem durch eine erhöhte Kreislauffähigkeit. 

„Die Überblicks- und Vermittlungskompetenz von Designer:innen ist das, was gebraucht wird, um den gesamten Lebenszyklus nachhaltig zu gestalten. Designer:innen können zwischen den Disziplinen und Akteur:innen vermitteln und entsprechend veränderte Nutzungen und Servicestrukturen entwickeln. Leider wird im Moment selten in Betracht gezogen, Designer:innen damit zu beauftragen, diese Lücke zu schließen.“

Mareike Gast sieht bei den Gestaltenden eine besondere Rolle, da sie sich mit ihrer Überblicks- und Schnittstellenkompetenz für eine vermittelnde Position über alle Lebenszyklusphasen und zwischen entsprechend Beteiligten eignen würden. 

„Es gibt viele einschränkende Faktoren: Beispielsweise hängen zahlreiche Produktions- und Recyclingsysteme von großen Mengen ab, sodass diese nur systemisch oder langsam verändert werden können. Das schränkt den Handlungsspielraum ein, in dem es zwischen unterschiedlichen Interessen zu vermitteln und neue Vorschläge zu entwickeln gilt.“ 

Die Multidisziplinarität ist für Gast ein zentraler Punkt in der Frage, wie Designende agieren. Design als Prozess und in Projekten strukturierte Tätigkeit, steckt den Raum und die Tragweite der Einflussnahme immer wieder neu und kontextabhängig ab. So erläutert Gast, wo die Einflussnahme von Designer:innen auf den Lebenszyklus eines Produktes erweitert werden könnte oder sollte:

„Durch den Überblick können Designer:innen unter anderem Verarbeitungsschritte, aber auch Geschäftskonzepte und Reparaturstrategien aus ganz unterschiedlichen und auch ‚fremden‘ Kontexten einfließen lassen. Diese Fähigkeit ermöglicht es ihnen, innovative Lösungen zu entwickeln, die über den üblichen, kontextbedingten Rahmen hinausgehen.“

Creative Catalyst

„Designer:innen schlagen eine wichtige Brücke zwischen den Disziplinen und zu Anwender:innen. Vor allem partizipative Gestaltungsmethoden begünstigen multiperspektivische Sichtweisen.“

Ein Material Explorer beschäftigt sich mit den Potenzialen und Möglichkeiten, die sich durch die Verwendung und Verarbeitung von Materialien ergeben – auf explorative, forschende Art und Weise. Neugierde und Experimentierfreudigkeit sind Treiber des Material Explorers. 

„Neugierige Fragen stellen zu können und keine Hemmungen zu haben, Dinge auszuprobieren, weil die üblichen Wege und Vorgehensweisen nicht bekannt sind oder diese Wege bewusst verlassen werden, kann im Kontext großer Komplexitäten in der Materialentwicklung ein Vorteil sein.“

Ein manchmal kleinteiliges Vorgehen, fehlender Mut oder Weitblick und das Verheddern in Detailfragen sind laut Gast Gründe, warum Innovationssprünge eher auf sich warten lassen. Durch die bereits erwähnte Überblickkompetenz können Designer:innen Kontexte skizzieren, unterschiedliche Fachdisziplinen vernetzen und einen Anstoß für Innovationen geben. Beispielsweise kombinieren sie Verarbeitungsschritte aus ganz unterschiedlichen Kontexten und Industrien mit dafür untypischen Materialien oder Produkten. So können neue Forschungsfragen entstehen.

Gast betont, wie wichtig, aber auch komplex die Erarbeitung einer kritischen Haltung ist und wie viel Mut (und ein wenig Naivität) es braucht, um Meta-Fragen in der Materialforschung zu stellen. Als Beispiel nennt Gast das Projekt Full Circle, in dem beteiligte Studierende Vorschläge für den Einsatz neuer Biokunststoffe erarbeitet haben. Im Rahmen eines Semesters wurden kritische Anwendungskonzepte für Biokunststoffe und die damit verbundenen (regional) zirkulierenden Kreislaufsysteme entworfen.

Ein Beispiel für eine solche Frage ist: Wie sinnvoll ist ein neuer Biokunststoff, wenn eine passende Recyclingstruktur noch nicht existiert? Diese und ähnliche Fragen zur Nutzung und zum End-of-Life des Materials sollten früh in der Materialentwicklung gestellt werden, was laut Gast aber nur selten der Fall ist. So werden oft keine anschlussfähigen Kontexte mitgedacht, wie zum Beispiel die nötige Recyclingstruktur für den neuen Biokunststoff, sodass es ökologisch nur bedingt sinnvoll wäre, diese neuen Materialien zu verwenden.

So entwickelte Lukas Keller in eben diesem Semesterprojekt eine kreislauffähige LED-Leuchte, mit dem Titel Luminaire-Cycle. Das Besondere sind die einzeln austauschbaren LEDs, die neuartige Verwendung des Materials PLA und der Einsatz von robusten Bauteilen aus Kupfer und Aluminium, die einzeln zerlegbar und in einem Pfandsystem kreislauffähig gestaltet sind. Der 3D-gedruckte Lampenschirm wird von den Nutzer:innen wie ein Pullover aufgeribbelt und kann so mit den anderen Komponenten in einem Briefumschlag an das herstellende Unternehmen zurückgeschickt werden, um dort neu verarbeitet zu werden, denn ein flächendeckendes Materialrecycling von PLA gibt es noch nicht.

Ein weiteres Beispiel für eine interdisziplinäre Zusammenarbeit durch eben diese Fähigkeit neue Konzepte zu entwickeln, zeigt das laufende Forschungsprojekt insectmatter, welches das BioLab und das SustainLab zusammen mit der TU Dresden und den Unternehmen madebymade, Biolog Heppe und NIG Magdeburg derzeit durchführt. Im Zentrum des Projektes steht Chitosan, ein Derivat von Chitin, das ebenso wenig thermoplastische Eigenschaften hat wie Chitin, aber zum Beispiel in Essigsäure löslich ist. Es fällt bei der Insektenproduktion für Tierfutter durch die Häutung der Larven als Nebenprodukt an. Ziel des Projektes ist es, durch Einbezug vielfältiger Nachhaltigkeitsaspekte und Partner regional zirkulierende Produkte sowie vernetzte Materialströme und Servicestrukturen zu konzipieren und zu erproben. 

Gast betont, dass diese Art des kreativen Vernetzens von Wissen und Kombinierens von Techniken eine gestalterische Kompetenz ist, fügt aber hinzu:

„dass diese Kompetenz natürlich nicht allein Designer:innen vorbehalten ist.“

Storyteller

„Designer:innen entwickeln Bilder wünschenswerter Zukünfte, die zum Handeln motivieren. Die Vorstellungskraft, durch die Entwicklung solcher Bilder zu trainieren, ermutigt, den Status Quo zu überwinden.“

Prof. Mareike Gast beschreibt die Rolle des Storytellers als eine Schlüsselkomponente für die Ermöglichung von Veränderung. Sie beschreibt, wie Designer:innen durch die Entwicklung von erfahrbaren, anwendungsorientierten, scheinbar real wirkenden Szenarien wünschenswerter Zukünfte die Vorstellungskraft von Beteiligten anregen können. Diese gedankliche Auseinandersetzung mit ungewohnten, neuen Produkten, Lebensweisen, Materialien etc. sind oft der erste Schritt auf dem Weg zur tatsächlichen Veränderung von Gewohnheiten und der Umsetzung neuer Praktiken. Vor der Gewöhnung steht selbstverständlich der gemeinsame Diskurs, ob die Alternative denn überhaupt wünschenswert ist.

Gast betont, dass diese Zukunftsbilder auf vielfältige Weise dargestellt werden sollten, um ihre Wirkung zu maximieren und unterschiedliche Zielgruppen zu erreichen. Sie erläutert:

„Als Modell, als Video, als Foto, als Text und manchmal sogar als eine Art LivingLab werden Alternativen erfahrbar und erlebbar gemacht.“

Diese multisensorische und multimediale Präsentation macht die Visionen nicht nur greifbar, sondern auch diskutierbar. 

Durch konzeptionelle Ansätze können Designer:innen zu wichtigem gesellschaftlichen Umdenken anregen. Gast beschreibt folgend, wie diese möglichen Zukünfte helfen können, sich auf neue Szenarien einzustellen und sogar in Krisensituationen flexibler zu handeln:

„Wir brauchen Vorstellungen, um flexibler zu werden. Wenn wir es gewohnt sind, regelmäßig umzudenken, können wir im Ernstfall unsere Komfortzone verlassen und unser Verhalten einfacher ändern. Als Storyteller:innen haben Designer:innen eine große Kraft, auch wenn sie ‚nur‘ eine Geschichte erzählen, die noch keine Realität ist. Sie sind eine Voraussetzung dafür, dass etwas mittel- oder langfristig vorstellbar wird.“

Wie geht es weiter?

Mareike Gast hat die fünf Rollen Critical Maker, Life Cycler, Creative Catalyst, Material Explorer und Storyteller entwickelt, um zu verdeutlichen, wie Designer:innen nachhaltige und innovative Lösungen in komplexen, interdisziplinären Forschungs- und Entwicklungszusammenhängen (mit)gestalten können. Eine Grundlage für eine funktionierende inter- und transdisziplinäre Arbeit bleibt jedoch, zu erarbeiten, wie eine frühzeitige Einbindung von Designer:innen in Forschungsprojekte sowie eine systematische und anschlussfähige Publikation kreativer und gestalterischer Forschungsprozesse konkret funktionieren könnte. So könnten Designer:innen zu relevanten Partner:innen in der interdisziplinären Bearbeitung sozial-ökologischer Herausforderungen werden. Dafür liefert Mareike Gast mit ihren fünf Rollenbildern einen Anfang.1

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